Meilensteine Unternehmensentwicklung


2026
Am 12. Januar 2026 starten die Arbeiten für die Elektrifizierung der EVS-Strecken. Begonnen wird auf der Strecke von Herzogenrath Richtung Stolberg, zunächst im Abschnitt Herzogenrath bis Alsdorf-Annapark.
Der offizielle Spatenstich zur Elektrifizierung der Strecke erfolgt am 2. Februar 2026 mit einem Festakt am Herzogenrather Bahnhof unter Mitwirkung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder. Bei einem Podiumsgespräch begrüßt EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil den NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier und Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der go.Rheinland GmbH.
2025
Am 28. April 2025 erfolgt in Alsdorf der Spatenstich für den neuen Haltepunkt Alsdorf-Mariagrube und die Reaktivierung der Strecke Richtung Aldenhoven-Siersdorf. Damit wird 30 Jahre nach dem letzten Personenzug der Startschuss für die Bauarbeiten zur Inbetriebnahme der euregiobahn gegeben. Zeitgleich wird die Strecke durch den Einbau einer Anschlussweiche an die Bestandsstrecke Stolberg-Herzogenrath angebunden.
Am 04. Juli 2025 erfolgt eine Sonderfahrt der euregiobahn nach Stolberg-Breinig. Dies markiert den Startschuss für die finale Reaktivierung der Strecke: Die Weichen hinter dem Bahnhof Stolberg-Altstadt werden nun Richtung Breinig gestellt.
Nach der Flutkatastrophe verbindet die euregiobahn nun wieder Eschweiler mit Stolberg. Am 20. November 2025 begrüßen der Eschweiler Bürgermeister Patrick Nowicki, EVS-Geschäftsführer Thomas Fürpeil, Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier, der Stolberger Bürgermeister Patrick Haas und die Bundestagsabgeordnete Catarina dos Santos-Wintz sowie EVS-Geschäftsführer Christian Hartrampf, der Landtagsabgeordnete Daniel Scheen-Pauls und go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober den Lokführer Roman Hardt, der die euregiobahn von Eschweiler nach Stolberg steuert. Damit fährt erstmals wieder ein Zug durchgehend über die Eschweiler Talachse von Stolberg nach Langerwehe und weiter bis Düren.
2024
Am 22.08.2024 erhält die EVS den Förderbescheid für die Elektrifizierung ihres Streckennetzes in Höhe von 43 Mio. Euro.
Parallel zum Wiederaufbau des Streckennetzes nach der Flutkatastrophe starten erste Vorbereitungen für die Elektrifizierung: Um Platz für Masten und Oberleitungen zu schaffen, werden nicht mehr benötigte Stellwerke wie z.B. am Abzweig Quinx oder in Alsdorf-Annapark abgerissen. Im Bereich Stolberg-Altstadt werden zudem die Gleise tiefergelegt, um auch dort ausreichend Raum für die Oberleitung zu schaffen.
Nächster Halt: Merzbrück. Seit dem 13.11.2024 wird der neu errichtete Haltepunkt am Flugplatz-Würselen-Merzbrück angefahren und verbindet diesen nun direkt mit Stolberg und der gesamten StädteRegion. So wird auch der geplante Gewerbepark direkt an den Schienenpersonennahverkehr angebunden.
2021
Am 14. und 15. Juli 2021 ereignet sich ein Jahrtausendhochwasser in unserer Region. Die Flutkatastrophe zerstört große Teile von Stolberg und Eschweiler, auch Aachener Stadtteile wie Kornelimünster und Hahn sowie Teile der Eifel sind stark betroffen.
Große Teile des EVS-Streckennetzes werden durch das Hochwasser innerhalb kürzester Zeit nahezu komplett zerstört. Besonders betroffen sind die Strecken 2571 in Eschweiler und 2572 in Stolberg, sodass diese nicht mehr befahrbar sind. Für den Wiederaufbau sind neben den zahlreichen Baumaßnahmen am Oberbau auch Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik und der Telekommunikationstechnik notwendig.
Zur Herstellung eines Notbetriebs der euregiobahn werden auf der Strecke 2571 zwischen Langerwehe und Eschweiler-Talbahnhof Sofortmaßnahmen durchgeführt.
Auch auf der Strecke 2572 zwischen Stolberg Hbf und Stolberg-Altstadt werden Sofortmaßnahmen für den Güterverkehr durchgeführt.
2020
Am 19. Mai 2020 erhält die EVS von Verkehrsminister Hendrik Wüst den Förderbescheid für den Neubaueines Bahnsteiges im Bahnhof Herzogenrath. Bis Ende 2020 wird der rund 220 Meter lange Mittelahnsteig zwischen Gleis 5 und 7 mit barrierefreiem Zugang fertiggestellt. Mit dem Neubau werden die Kapazitäten erhöht und die Anbindung – insbesondere in Richtung Niederlande – deutlich verbessert.
2018
Die EVS widmet sich der Erweiterung und Aufwertung ihres Streckennetzes: Ziele sind die Anbindung der Siedlungsräume Stolberg-Breinig und Baesweiler, die Planung eines neuen Mittelbahnsteigs im Bahnhof Herzogenrath sowie der Planungsauftrag für die Elektrifizierung des Streckennetzes zum elektrischen Betrieb der euregiobahn.
2017
Die Attraktivität des Bahnangebotes auf der Ringbahn wird durch den Neubau eines Begegnungsgleises sowie einer Personenunterführung in Herzogenrath-Merkstein weiter erhöht.
2016
In der ersten Jahreshälfte 2016 finden mehrere Testfahrten auf den Gleisen der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH statt. Es sind die Vorboten der neuen Ringbahn.
Am 10. Juni 2016 wird der lang ersehnte Ringschluss der euregiobahn vollzogen: Die Bahn verbindet nun Stolberg über Aachen und Herzogenrath mit Alsdorf, Eschweiler-St. Jöris sowie Würselen-Merzbrück und schließt so den Ring zum Stolberger Hauptbahnhof. Dieser wird damit endgültig zu einem zentralen Umsteigebahnhof und für zahlreiche Passagiere aus dem Nordkreis der StädteRegion Aachen werden die Wege kürzer – sie sparen Zeit etwa auf dem Weg nach Köln, weil der Umweg über Aachen entfällt: Nach dem Einstieg in Herzogenrath, Alsdorf oder St. Jöris kann der Umstieg in den weiteren Schienenregionalverkehr jetzt direkt in Stolberg erfolgen.
2015
Für den Ringschluss erfolgt der Ausbau des Unterführungsbauwerks am „Lehmsief“ sowie die weitere Modernisierung von Bahnübergangssicherungsanlagen und der weitere Streckenausbau auf der Strecke Herzogenrath-Stolberg zur Anbindung der Ringbahn an den Hauptbahnhof Stolberg.
2014
Der neue Haltepunkt Eschweiler-St. Jöris wird am 12. Juni 2014 eingeweiht. Von St. Jöris aus können Passagiere mit der euregiobahn nun etwa die Alsdorfer Poststraße erreichen – innerhalb von vier Minuten.
2012
Seit Juni 2012 befinden sich die zentrale elektronische Leitstelle, der Betriebssitz und der Firmensitz der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH im Gebäude des Stolberger Hauptbahnhofs.
2011
Am 6. Dezember 2011 wird ein neuer Streckenabschnitt getestet und ab dem 9. Dezember 2011 fährt die euregiobahn nun von Alsdorf-Annapark und Kellersberg weiter bis zum Haltepunkt Alsdorf-Poststraße. Im Anschluss an die Fahrt über die reaktivierte Strecke wird im Alsdorfer Energeticon Geburtstag gefeiert: 10 Jahre euregiobahn.
Am Hauptbahnhof Stolberg schreiten parallel die Arbeiten am neuen Bahnhofsgebäude weiter voran.
2010
Die EVS kauft und saniert das 1888 errichtete Gebäude des Hauptbahnhofs Stolberg und beginnt mit dem Ausbau des Empfangsgebäudes als Betriebszentrale und für das neue elektronische und zentrale Stellwerk.
Außerdem werden die Oberleitungsanlagen im Stolberger Hauptbahnhof neu geordnet, um die Betreibernetze trennen zu können und eine Grundlage zur Einbindung der Ringbahn Stolberg – Herzogenrath zu schaffen.
Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper gibt das symbolische Startsignal zum Ringschluss der euregiobahn.
2009
Am 10. Juni 2009 wird die Neubaustrecke Langerwehe – Weisweiler eingeweiht. Die euregiobahn geht am 14. Juni 2009 auf der neuen Strecke in den Regelbetrieb und ermöglicht die Verknüpfung der Eschweiler Talbahnstrecke mit der Hauptstrecke Köln – Aachen in Langerwehe. Diese Strecke ist zugleich der erste Betriebsbereich des neuen elektronischen Stellwerks.
2008
Mit der Fertigstellung der Ingenieurbauwerke Eisenbahnüberführung B264n und Eisenbahnunterführung („Tunnel“) B264alt an der Neubaustrecke Langerwehe – Weisweiler erfolgt ein wichtiger Schritt für die Verbindung der euregiobahn Richtung Langerwehe.
2007
Die EVS erhält den Zuwendungsbescheid für die „Ringlösung“ zum Ausbau der Strecke Herzogenrath - Alsdorf - Stolberg und der Neubaustrecke Stolberg - Eschweiler - Weisweiler - Langerwehe sowie für die Errichtung eines neuen elektronischen Stellwerks in Stolberg.
2006
Weitere Verbesserungsmaßnahmen sollen das Streckennetz optimieren: Neben dem Komplettumbau des Bahnübergangs in Eschweiler Nothberg wird der Oberbau in verschiedenen Teilbereichen erneuert, ein neues Überholgleis am Eschweiler Talbahnhof errichtet und verschiedene Haltepunkte im Streckennetz der EVS weiter ausgebaut.
2005
Die Planungen zum Ausbau der Ringbahn konkretisieren sich: Für den Abschnitt nach Alsdorf werden Mittel aus dem euregionalen Sofortprogramm (Interreg IIIa) bereitgestellt, die in die Ausstattung der Haltepunkte fließen, sodass am 27. Oktober 2005 ein weiterer Spatenstich erfolgen kann.
Schließlich fährt die euregiobahn am 9. Dezember 2005 mit einer Testfahrt erstmals zwischen Herzogenrath-Merkstein und Alsdorf-Annapark. Der Regelbetrieb beginnt am 11. Dezember 2005 mit einem großen Fest.
2004
Die Strecken für die euregiobahn werden von der EVS sukzessive erweitert: Am 19. Juli 2004 absolviert die euregiobahn eine erste Probefahrt in Eschweiler.
Am 11. September 2004 geht die Eschweiler Talbahn mit weiteren vier neuen Haltepunkten in Betrieb. Gleichzeitig werden die Züge der euregiobahn erstmals im Hauptbahnhof Stolberg geflügelt.
Zudem wird die euregiobahn über Herzogenrath hinaus bis nach Merkstein verlängert. Der Ausbau der Strecke und der beiden neuen Haltepunkte geschieht ausschließlich aus Eigenmitteln der EVS. Die neue Strecke der euregiobahn von Herzogenrath bis Merkstein wird am 10. Dezember 2004 in Betrieb genommen.
2003
Der Regionalrat verabschiedet das ÖPNV-Landesprogramm 2003-2007. Hierbei wird auch ein Zuwendungsanteil für die Neubaustrecke Weisweiler - Langerwehe in das Programm aufgenommen.
Am 5. Mai 2003 erfolgt der erste Spatenstich für den Ausbau der Eschweiler Talbahnstrecke für die euregiobahn.
2002
Die EVS entwickelt ein modifiziertes Ausbau- und Finanzierungskonzept mit dem Ziel, die Fortführung des Projektes „euregiobahn“ trotz drastischer Mittelkürzungen in kleinen Schritten zu ermöglichen. Am 27. Dezember 2002 erhält die EVS einen neuen Zuwendungsbescheid für den Ausbau der Eschweiler Talbahn im Rahmen einer „Befahrbarmachung“.
2001
Das Land Nordrhein-Westfalen nimmt das Projekt "euregiobahn" in den ÖPNV-Ausbauplan auf.
Am 17. Mai 2001 rollt die euregiobahn zum ersten Mal: Die erste Testfahrt erfolgt auf einer vier Kilometer langen Teilstrecke der EVS in Stolberg.
Die Jungfernfahrt der euregiobahn findet am 7. Juni 2001 statt. Mit dabei sind unter anderem Staatssekretär Jörg Hennerkes vom NRW-Verkehrsministerium, Joachim Geupel (Geschäftsführer DB Regio Rheinland), Landrat Carl Meulenberg, AVV-Geschäftsführer Hans Joachim Sistenich, der Aachener Oberbürgermeister Jürgen Linden, die Gründer der EVS Helmut Conrads und Ewald Schmitz sowie der Stolberger Bürgermeister Hans-Josef Siebertz.
Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 10. Juni 2001 nimmt die euregiobahn den Regelbetrieb auf und verbindet den Aachener und den Stolberger Hauptbahnhof jetzt mit den neuen Haltepunkten Stolberg-Schneidmühle, Stolberg-Mühlener Bahnhof, Stolberg-Rathaus und Stolberg-Altstadt.
2000
Die Partner EVS, DB-Regionalbahn, Aachener Verkehrsverbund AVV und das Land Nordrhein-Westfalen unterzeichnen insgesamt sieben Verträge, um die euregiobahn auf die Schienen zu bringen. Die Bauarbeiten dafür beginnen in Stolberg.
1999
Die EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH wird in Stolberg gegründet, um Schienenstrecken für eine Regionalbahn in der Euregio Aachen zu reaktivieren.
Trassenbestellung
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